<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>klebtier.de</title>
	<atom:link href="http://www.klebtier.de/index.php/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.klebtier.de</link>
	<description>Erlebnisse einer Blume</description>
	<lastBuildDate>Tue, 12 May 2009 21:15:59 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Kochen und Waschen</title>
		<link>http://www.klebtier.de/index.php/pech/kochen-und-waschen/</link>
		<comments>http://www.klebtier.de/index.php/pech/kochen-und-waschen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 21:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klebtier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pech]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klebtier.de/?p=91</guid>
		<description><![CDATA[gehört wohl nicht zu meinen Stärken. Das hab ich die letzten Tage herausgefunden.
Gestern wollte ich mir nur ein wenig Gemüse warm machen, nur so ein bisschen eben. Da ich ein sehr ungeduldig Kind bin, kann ich nicht die ganze Zeit neben diesem Topf stehen und warten dass mal was losgeht. Also pflanzte ich mich vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>gehört wohl nicht zu meinen Stärken. Das hab ich die letzten Tage herausgefunden.</p>
<p>Gestern wollte ich mir nur ein wenig Gemüse warm machen, nur so ein bisschen eben. Da ich ein sehr ungeduldig Kind bin, kann ich nicht die ganze Zeit neben diesem Topf stehen und warten dass mal was losgeht. Also pflanzte ich mich vor den Rechner und erledigte so dies und das. Bis eine aufgeregte Mitbewohnerin ins Zimmer gestürmt kam und mir von ihren verzweifelten Löschversuchen berichtete. Gut, das Gemüse war dann verkohlt und ziemlich wässrig, weil es sofort mit richtig viel kaltem Wasser abgeschreckt wurde. Wars also nichts mit Kochen, wenn Gemüse aufwärmen auch dazu zählt. Aber selbst wenn nicht, werde ich mich an richtige Gerichte mit mehr Töpfen erstmal nicht heranwagen. Zumal dann die Anzahl noch benutzbarer Töpfe rapide abnehmen würde.</p>
<p>Aber ich war mir dennoch sicher, mit dem Waschen klappts wenigstens. Das ist Technik, da kann nichts schiefgehen. Ja, denkste. Von der Mutti hat man eigentlich gelernt, Taschen zu kontrollieren ob noch irgendwelcher Unrat drin ist. Naja, das Feuerzeug nahm ich vorbildlich aus der Jackentasche. Die Zigaretten und das Taschentuch hab ich aber fein drin gelassen. Papiertaschentuch! Isn schönes Gefühl, wenn man nichts ahnend die Waschmaschine ausräumt und einem die kleinen weißen Filterreste entgegenkullern. Denkt man drüber nach, was das mal war, bemerkt man auch die unzähligen kleinen Tabakkrümel, die nun überall in der Maschine hängen. Da fallen die Papierkrümelchen vom Taschentuch schon gar nicht mehr auf. Schöne Sauerei das, und echt schade um die Zigaretten. <img src='http://www.klebtier.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  Da nützt mir auch der beste <a href="http://www.karsten-breit.de/2009/05/11/schmutzig-waschen/" target="_blank">Hinweis auf der Wäsche</a> nichts mehr.</p>
<p>Hausfrau ist wohl kein Titel, den ich mir in naher Zukunft verdienen werde. Aber wer braucht das schon&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klebtier.de/index.php/pech/kochen-und-waschen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ZDF History</title>
		<link>http://www.klebtier.de/index.php/erinnerungen/zdf-history/</link>
		<comments>http://www.klebtier.de/index.php/erinnerungen/zdf-history/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 23:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klebtier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klebtier.de/?p=89</guid>
		<description><![CDATA[Eine wunderschöne kleine Geschichte, die das Leben schreibt, kam gerade bei ZDF History. Es ging um die Zeit kurz nach Kriegsende, als die Besatzungsmächte in Deutschland stationierten. In den meisten Gebieten waren Liebesbeziehungen zwischen deutschen Frauen und Soldaten verboten. Bei den russischen Soldaten konnte es anfangs vom Vorgesetzten entschieden werden. Iwan Bywschich kam im Sommer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine wunderschöne kleine Geschichte, die das Leben schreibt, kam gerade bei ZDF History. Es ging um die Zeit kurz nach Kriegsende, als die Besatzungsmächte in Deutschland stationierten. In den meisten Gebieten waren Liebesbeziehungen zwischen deutschen Frauen und Soldaten verboten. Bei den russischen Soldaten konnte es anfangs vom Vorgesetzten entschieden werden. Iwan Bywschich kam im Sommer 1945 als Kommandant in ein Dorf in Thüringen und lernte dort Elisabeth Waldhelm kennen. Er verliebte sich sofort in sie, er wusste noch heute, wie es sich anfühlte, als ihn eine Locke von ihr das erste Mal berührte, er wusste noch genau, wie er ihr den ersten zögerlichen Kuss auf die Wange gab.</p>
<p>Mittlerweile nahm die Zahl die Verliebten stetig zu und Russland fürchtete sich vor westlichen Einflüssen und untersagte ab 1947 jeglichen privaten Beziehungen unter strenger Strafe. Und so wird auch Iwan gezwungen, zurück nach Russland zu fahren, als seine Liebe bekannt wird. Sie schreiben sich Briefe, bleiben so in Kontakt, als auch Lisa nach Westdeutschland zieht. Der KGB liest die Briefe mit, duldet es zehn Jahre, bis sie sich bei Iwan melden und die Liebesbeziehung per Post verbieten. Er wird gezwungen, Lisa zu schreiben, er sei verheirtet, habe schon ein Kind. Für sie war das ein Schlag ins Gesicht und auch das letzte, was sie von ihm hörte.  Die große Liebe ihres Lebens so unerwartet zu verlieren, ohne Hoffnung, mit dem Schmerz allein.</p>
<p>Als der Eiserne Vorhang fällt, begibt sich Iwan auf die Suche. Er spürt sie in Luxemburg auf, nimmt den Kontakt zu ihr sofort wieder auf. Lisa zögert keine Sekunde, fliegt zu ihm nach Sibirien. Ihre Liebe hat nicht gelitten und den 60 Jahren der Trennung, sie heirateten. Mit 82 Jahren haben Lisa und Iwan endlich ihre große Liebe zurück und können nun anfangen, das Leben zu leben, von dem sie immer geträumt hatten.</p>
<p>Wie schmerzhaft ist schon die Vorstellung, einen geliebten Menschen so zu verlieren, 60 Jahre lang zu grübeln, 60 Jahre lang mit dem Wissen zu leben, dass das die schönste Zeit seines Lebens war. Umso schöner war es, sie jetzt zu sehen, wie sie sich nach der langen Zeit genießen und einfach glücklich sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klebtier.de/index.php/erinnerungen/zdf-history/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sommer, Sonne, Sonnenbrand</title>
		<link>http://www.klebtier.de/index.php/freizeit/sommer-sonne-sonnenbrand/</link>
		<comments>http://www.klebtier.de/index.php/freizeit/sommer-sonne-sonnenbrand/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 22:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klebtier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klebtier.de/?p=86</guid>
		<description><![CDATA[Es ist ja so, der Frühling naht mit gewaltigen Schritten, die Vögel fangen langsam an, ihre kleinen piepsenden Laute von sich zu geben (und zur Abwechslung auch mal die Vögel außerhalb meines Zimmers), es wird immer ein Stückchen wärmer von Tag zu Tag (gut, am Wochenende soll es wieder schneien, aber bis dahin&#8230;) und man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja so, der Frühling naht mit gewaltigen Schritten, die Vögel fangen langsam an, ihre kleinen piepsenden Laute von sich zu geben (und zur Abwechslung auch mal die Vögel außerhalb meines Zimmers), es wird immer ein Stückchen wärmer von Tag zu Tag (gut, am Wochenende soll es wieder schneien, aber bis dahin&#8230;) und man muss sich langsam mit dem Gedanken vertraut machen, sich aus seinen dicken Pullovern herauszuschälen und die frisch-luftige Sommerkluft wieder zu tragen.</p>
<p>Das heißt mit anderen Worten: man zeigt wieder Haut. Die Haut, die jetzt monatelang unter dicken Polyesterschichten verborgen blieb und so schön vor sich hin bleichen konnte. Es gab ja Zeiten, da war Blässe noch vornehm und nobel, aber es gab ja auch schon Zeiten, da galt es als unheimlich schick, mollig zu sein. Gut, wenn ich mollig sein darf, können wir auch über die Blässe reden. Aber bis dahin habe ich das Ziel vor Augen, zu Beginn des Sommers wenigstens schon eine etwas gesündere Hautfarbe zu haben.</p>
<p>Und da das leider mit der natürlichen Bestrahlung kaum möglich sein wird, wagte ich mich ins Solarium. Das erste Mal ging auch ganz prima von statten, die nette Dame schickte mich unter den Tiefenbräuner, quasi um meine Haut darauf einzustimmen, jetzt gleich braun werden zu müssen. Nach zwei Tagen waren die Pigmente wach gerüttelt und ich sollte wiederkommen. Blöderweise ist man abends um sieben nicht die einzige, die das erste Mal in diesem Winter in die Sonne will und so waren die niedrigeren Geräte natürlich alle besetzt. Für Stunden. Okay, eine Alternative war gefragt. Da gäbe es noch die 650er, die könnten wir machen, so sechs Minuten vielleicht, die Röhren sind auch neu, sollte man also langsam machen. Hm, 2,90 Euro für sechs Minuten, wenn zehn Minuten auch 2,90 Euro kosten? Das widerstrebte meinem BWLer-Herz doch zutiefst und so handelte es mit meinem Hirn für beide Seiten vernünftig klingende acht Minuten raus.</p>
<p>Prima. Ich also hinter in die allerletzte Kabine. Ich mag das übrigens gar nicht, wenn diese Ventilatoren einen fast von der Bank pusten. Da such ich mir immer vorher die Tasten zum Ausschalten aus, merk die mir (weil man sieht da ja nix mehr weil ohne Brille und Augen aufmachen schädlich), merk mir auch noch die Taste für den Gesichtsbräunerausschalter, und dann drück ich den Start-Button. Und dann lieg ich da. Das Gebläse fängt schon in der ersten halbe Minute an, sich zu drehen, was mir einfach zu bunt wurde. Ich ertastete meinen fein gemerkten Knopf und siehe da: die fühlen sich alle gleich an und den zweiten links oben in der Mitte in nem Kreis mit richtig vielen Knöpfen zu orten ist tatsächlich schwierig. Aber irgendwie brachte wildes Herumdrücken, dass die Musik anging und der Wind aus. Also wenigstens ein Knopf richtig.</p>
<p>Nach gefühlten 2 Minuten merkte ich schon langsam, wie ich brutzelte. Aber man will ja auch nichts verschwenden und den Stop-Schalter zu finden wäre auch wieder hektisch geworden und eigentlich will man ja Sonne tanken und so bleibt man liegen bis zum bitteren Schluss.</p>
<p>Als ich das Solarium verließ, fühlte ich mich noch pudelwohl. Aber dann, zuhause, als ich mich betrachtete, der ganze Bauch total rot, die Beine total rot, der Arsch total rot, alles eigentlich rot. Nur das Gesicht nicht, was mich vermuten ließ, dass ich den Ausschalter fürs Gesicht irgendwie mit getroffen haben muss. Und das geht ja nicht nach einem Tag weg, nein nein, man hat jeden weiteren Tag seine Freude damit, wie der BH reibt, wie die Jeans beim Hochziehen reibt, wie alles krabbelt, wenn der Brand nachlässt, und wie irgendwann die Röte wieder in die natürliche Blässe übergeht.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: 6 Minuten reichen, wenn die Solariumfrau das sagt!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klebtier.de/index.php/freizeit/sommer-sonne-sonnenbrand/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>StudiVZ als Partnerbörse</title>
		<link>http://www.klebtier.de/index.php/pech/studivz-als-partnerborse/</link>
		<comments>http://www.klebtier.de/index.php/pech/studivz-als-partnerborse/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 22:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klebtier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pech]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klebtier.de/?p=84</guid>
		<description><![CDATA[Es ist ja so. Jeder ist mittlerweile im Studivz. Jeder. Ich auch. Man legt sich ein Profil an, sammelt sich ein paar Freunde zusammen und sieht zu, wie alles wächst und gedeiht. Die wohl beste Funktion ist aber das Gruppen sammeln. Die sagen bei mir mittlerweile auch tatsächlich mehr über mich aus als mein Profil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja so. Jeder ist mittlerweile im Studivz. Jeder. Ich auch. Man legt sich ein Profil an, sammelt sich ein paar Freunde zusammen und sieht zu, wie alles wächst und gedeiht. Die wohl beste Funktion ist aber das Gruppen sammeln. Die sagen bei mir mittlerweile auch tatsächlich mehr über mich aus als mein Profil und ja, ich zitiere StudiVZ-Gruppen auch im Alltag. Wie es scheint, kann sogar in meine Gruppen reininterpretiert werden, dass ich Single bin und verzweifelt auf der Suche nach dem Glück im Leben. Ob das am &#8220;zwanghaften Flaschenetikettabfummeln&#8221;, an &#8220;rufenden Schokokeksen&#8221;, am &#8220;Aus-Versehen-Abbrechen der Hinterklemmdinger bei Kulis&#8221; liegt, weiß ich nicht genau. Wohl doch eher am Besuch des Waffenhändlers und am &#8220;glückliche Pärchen im Park vergiften&#8221;.</p>
<p>Heute jedenfalls war es soweit, ich bekam eine Nachricht von Mr-du-hast-glück,-ich-nenne-deinen-namen-hier-nicht. Folgender Inhalt wurde mir angetragen:</p>
<p>&#8220;Hey darf man Fragen ob du singel bist ?<br />
Gefällst mir und ich würde sehr gerne mehr über dich erfahren wollen.&#8221;</p>
<p>Also nee, das geht ja mal gar überhaupt nicht. Da könnt ich dem glatt wieder etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten. Zwei Fehler im ersten Satz!!! Aber gut, da könnt ich ja noch drüber hinwegsehen. Kuckte ich mir den Menschen mal näher an:</p>
<p>Der ist Mitglied seit April 2008, hat sage und schreibe einen Freund, was ihn mir noch ein großes Stück suspekter macht als vorher. Sein &#8220;über mich&#8221; war aber das Beste (ach halt, das Foto war das Beste, aber das kann ich ja leider nicht zeigen <img src='http://www.klebtier.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) :</p>
<p>&#8220;Ich würd mich als romantischer, ruhiger, gepflegter, treuer, ehrlicher, sportlicher, aufgeschlossener Typ bezeichnen&#8230;&#8221; Is klar Junge, und ich bin nett, pflegeleicht, ruhig, zuvorkommend, lieb, sensibel und fleißig.</p>
<p>Versteht den jemand? Wie kann man sich denn ein Profil zulegen, da nix machen außer so über sich selber zu schleimen und dann mit so einer Masche versuchen, Mädels aufzureißen? Gehts noch? Aber gut, es gibt ja zum Glück noch: &#8230; ok, tief durchatmen, ich bin ein Gänseblümchen&#8230;</p>
<p>Die ganz cleveren können jetzt übrigens die Mitglieder aller Gruppen ansehen, Schnittmengen filtern und VIELLEICHT herausfinden, wer ich davon bin <img src='http://www.klebtier.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klebtier.de/index.php/pech/studivz-als-partnerborse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stammelei</title>
		<link>http://www.klebtier.de/index.php/arbeit/stammelei/</link>
		<comments>http://www.klebtier.de/index.php/arbeit/stammelei/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 22:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klebtier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lösungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klebtier.de/?p=82</guid>
		<description><![CDATA[Wer kennt das nicht? Man geht auf Arbeit, hat gerade eben erst den Rechner hochgefahren, noch nichtmal den Kaffee in der Tasse vor einem stehen und schon geht der Stress los. Da klingelt das Telefon und eine nette Frau am anderen Ende der Leitung erzählt einem, was alles falsch läuft und dass das so alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt das nicht? Man geht auf Arbeit, hat gerade eben erst den Rechner hochgefahren, noch nichtmal den Kaffee in der Tasse vor einem stehen und schon geht der Stress los. Da klingelt das Telefon und eine nette Frau am anderen Ende der Leitung erzählt einem, was alles falsch läuft und dass das so alles nicht geht und ihre Chefin macht das so nicht mit und ach, Probleme. Am frühen Morgen. Man weiß genau, dass man sich die nächsten Stunden mit diesem Problemchen beschäftigen muss, wertvolle Zeit verliert und noch viel wertvollere und sehr rar gewordene <a href="http://alaskagirl.de/wordpress/nervenbundel/" target="_blank">Nervenbündel</a>. Es ist ja nicht so, dass ich kein Problemfan wäre, ich liebe es, an einer Sache rumzutüfteln und eine Lösung zu finden und zu verbessern und zu tun. Aber sowas, so ein Problem, was total hätte vermieden werden können, wenn das zugehörige Programm vernünftig bedienbar wäre und nicht einen Bug nach dem anderen liefern würde&#8230; Nee, also das geht nicht.</p>
<p>Man rettet sich bis zum Mittag, so ein Stück <a href="http://danilola.wordpress.com/2009/01/21/zynismus-wurst-im-eigenen-darm-hagen-rether-die-wahrheit-uber-fleisch/" target="_blank">Fleisch</a> hebt die Laune ein wenig an, man kann sich nach dem Essen leicht sportlich abreagieren, und dann gehts wieder. Bis um vier etwa. Und an manchen Tagen schlägt das Hirn dann gnadenlos zurück. Man sitzt erst stammelnd vorm Rechner, um dann blöd grinsend mit selbigem zu reden, dann redet man komisch mit seinen Kollegen und es geht gar nix mehr.</p>
<p>Man geht raus, rauchen, atmen, Ball spielen, sich abreagieren. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn das reichen würde. Es ist Zeit, schreiend im Kreis zu laufen. Heut hätt ich das gern gemacht. Einfach mal laut brüllen, einfach mal fix zwei Kilometer rennen, einfach mal nicht still sitzen müssen. Ich kann einfach nicht still sitzen. Es geht nicht. Ich versuche es, tageintagaus, ich muss immer zappeln, wippen, mit dem Fuß wackeln, aufstehen, Kaffee holen, rauchen, reden. Einfach sitzen ist soooo schwer. Soviel überschüssige Energie, die dann nirgendwohin kann. Und genau die hüpft in meinem Kopf rum und verursacht Chaos.</p>
<p>Ich hab aber die ultimative (is glaube ein Wort aus den 80ern, wers nicht kennt&#8230;) Lösung gefunden: SÄGEN!!!!</p>
<p>Ja richtig, ich hab ein Brett bekommen und durfte <a href="http://saegenblogger.wordpress.com/2008/09/01/einfacher-holz-am-boden-sagen-chainsawbuddy/trackback/" target="_blank">sägen</a>. Herrlich. Diese Urkraft der Minisäge in meiner Hand, dieser männlich-laute Ton, das winselnde Brett, die Sägespäne, der Dreck und vor allem: man sieht mal ein Ergebnis. Was handfestes. Danach gings wieder, das Brett passt wies passen sollte, ich war zufrieden und glücklich und konnte eine weitere Stunde halbwegs still sitzen. Dann durft ich heim <img src='http://www.klebtier.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klebtier.de/index.php/arbeit/stammelei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Winter ist&#8230;</title>
		<link>http://www.klebtier.de/index.php/freizeit/winter-ist/</link>
		<comments>http://www.klebtier.de/index.php/freizeit/winter-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 19:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klebtier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klebtier.de/?p=79</guid>
		<description><![CDATA[definitiv mal nicht meine Jahreszeit. Und das weiß ich nicht erst seit heute, seit ich mein Auto zigmal von Tonnen von Schnee befreien musste, ausgestattet nur mit nem kurzen Schneebesen, keine Handschuhe (die mottete ich im Kofferraum ein und hab sie auch dort vergessen, erst als ich fertig war fiels mir wieder ein&#8230;), keine Winterschuhe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>definitiv mal nicht meine Jahreszeit. Und das weiß ich nicht erst seit heute, seit ich mein Auto zigmal von Tonnen von Schnee befreien musste, ausgestattet nur mit nem kurzen Schneebesen, keine Handschuhe (die mottete ich im Kofferraum ein und hab sie auch dort vergessen, erst als ich fertig war fiels mir wieder ein&#8230;), keine Winterschuhe, Jeans, die sofort komplett nass sind&#8230; Nee, Winter is definitv nicht meins.</p>
<p>Außer in solch kurzen lichten Momenten wie gestern. Snowboarden. Mit Papa aufn Hang. Herrlich. Trotz leichtem Unvermögen herrlich.  Die Sonne schien, der Hang war weiß, mir war warm, die Sachen warn wetterfest, der Ausblick war einfach gigantisch, der Glühwein schmeckte. An solchen Tagen kann sogar ich mich herablassen, den Winter mit einem gnädigen Auge zu betrachten. Aber nur mit einem.</p>
<p>Denn dann kommt schon wieder die andere Seite: die permanente Kälte in der Wohnung, weil die Heizung irgendwie spinnt, ständig statisch aufgeladene Haare und nicht zu vergessen: Der Muskelkater schlechthin vom Snowboarden. Und das mir! Und das noch nichtmal in den Beinen, die sind ja einiges gewöhnt, nein, diesmal in den Armen. Und wer sich jetzt fragt, wie das geht, der sollte sich mal als Neuling an diese Lifte wagen, bei denen man als Skifahrer nur einen Stock hinter den Arsch bekommt, der einen dann hochschiebt. Als Snowboarder bekommt man den Stock in die Seite, damit man schön hochfahren kann. Haha. Ich lach. Falls man es schafft, nicht in den ersten fünf Metern jämmerlich umzufallen und mit dem halb angeschnallten Brett am Fuß davonkriechen zu müssen, falls man tatsächlich die erste heiße Startphase geschafft hat, muss man sich irgendwie an der Liftleine festkrallen. Zumindest fühlte ich mich so, als ob ich mich da festkrallen müsste. Andere sahen entspannter aus. Und wenn man sich unzählige Male unzählige Höhenmeter festgekrallt hat, merkt man das anscheinend in den Armen. Genauso wie man Stürze merkt. Knieaua und Arschaua. Aber das wird wieder! Und dann gehts los! Dann mach ich das jede Woche und irgendwann jammer ich nich mehr. Bestimmt.</p>
<p>Und dann wird es Zeit, von der Schneekanone zu berichten, die genau neben dem Lift steht. Hmpf.</p>
<p> <img src='http://www.klebtier.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klebtier.de/index.php/freizeit/winter-ist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Post</title>
		<link>http://www.klebtier.de/index.php/pech/die-post/</link>
		<comments>http://www.klebtier.de/index.php/pech/die-post/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 16:55:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klebtier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pech]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klebtier.de/?p=77</guid>
		<description><![CDATA[Die deutsche Post in den schillernden Farben Gelb und Schwarz ist doch ab und an einen Besuch wert. Zumindest dann, wenn man Gelb vor Neid werden will auf die zwanzig Menschlein, die es irgendwie geschafft haben, vor einem an der Reihe zu sein, und wenn man sich Schwarz ärgern will über eine Ansammlung an charakteristischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Post in den schillernden Farben Gelb und Schwarz ist doch ab und an einen Besuch wert. Zumindest dann, wenn man Gelb vor Neid werden will auf die zwanzig Menschlein, die es irgendwie geschafft haben, vor einem an der Reihe zu sein, und wenn man sich Schwarz ärgern will über eine Ansammlung an charakteristischen Eigenschaften, über die wohl jede Postfrau hinterm Schalter verfügt. Zumindest jede, auf die ich in der Weihnachtszeit treffen musste. Und ich wollte nicht. Wirklich nicht.</p>
<p>Wie dem auch sein, zurück zum Anfang. Ich musste jedenfalls am 24.12. zur Post, im Auftrag des Brötchenlieferanten, damit ja alle Geschenke noch rausgehen und die glücklichen Empfänger ein paar Tage später darüber herfallen dürfen. Gesagt, getan. Ich rief am 23. natürlich vorschriftsmäßig vorher an, kämpfte mich durch Hotlines, weil die Nummer der einzelnen Filiale geschweige gesonderte Öffnungszeiten über Weihnachten auch im www nicht herauszufinden waren, und stellte dann die alles entscheidende Frage: Wie lange hat denn die Post morgen geöffnet? &#8220;Na, die meisten Filialen bis 12.00 Uhr.&#8221; Ok, prima, danke, reicht mir, danach muss ich eh weg. Essen. Bei Mutti.</p>
<p>Also packten wir am 24. Päckchen und tingelten gegen 11 auf zur Post. 1 Minute nach 11 standen wir da: vor verschlossener Tür. Gut, also gehört unsere Filiale wahrscheinlich nicht zu den &#8220;meisten&#8221;. Glücklicherweise waren noch nicht alle Kunden draußen, sodass es uns durch Bitten und Betteln und unter Tränen gelang, auf unser Anliegen aufmerksam zu machen. Und Tatsache: man ließ uns noch herein. Wie nett. Wirklich jetzt. Aber was dann geschah. Wir hatten u.a. auch ein Paket dabei. Führte dazu, dass wir noch Formulare ausfüllen mussten, den Absender draufschreiben mussten etc. pipabo. Was die gute Frau hinterm Schalter doch sehr unter Stress setzte. &#8220;Der Fahrer, der is bestimmt nicht mehr da. Der Fahrer ist bestimmt schon weg. Wie sollen wir das nur schaffen&#8230;&#8221; Die andere gelb-schwarze-Person kämpfte unterdessen mit der Tür, genauer: mit Kundschaft hinter der verschlossenen Tür, die auch &#8220;nur noch schnell das eine Paket&#8221; abgeben wollten.&#8221;Nee, das schaffen wir heut nicht mehr. Nee, der Fahrer ist doch schon weg. Wir wollen auch mal nach Hause (es war erst um 11 Uhr, früh, wie gesagt&#8230;) Wir können das nicht mehr&#8230;&#8221; Und das alles in einer derart weinerlichen Stimme, dass ich fürchtete, die Frau würde gleich von einem Heulkrampf geschüttelt. Aber sie fing sich wieder: &#8220;Giiiiisssseeeeeelaaaaaaa? Jetzt nicht mehr ne?&#8221; und Gisela schrie zurück: &#8220;Nee, der Fahrer, schaffen wir nicht mehr, is doch alles schon aus hier&#8230;&#8221; Die arme Kundschaft wurde also unsanft gebeten, doch wieder von dannen zu ziehen.</p>
<p>Ich bekam jedenfalls meine Päckchen noch los, um mich gestern nochmal dahinzubegeben und die letzten Päckchen auch noch auf große Reise zu schicken. Wieder 20 Mann vor mir. Wie gesagt, man gewöhnt sich an alles. Ich war nicht sonderlich gut drauf und beobachtete das Geschehen. Am linken Schalter: Die Frau von der Postbank, die herrliche Postbankkunden bediente.  Man kann sich ja mal in der PIN vertun, es kann vielleicht auch passieren, dass man sie dreimal nacheinander falsch eingibt. Aber bitte, wie verflixt nochmal geht es, dass <strong>ZWEI</strong> Postbankkunden nacheinander dreimal die falsche PIN eingeben??? Und jedesmal musste die Schalterfrau anrufen, Ausweis verlangen, ewige Prozedur. Die zweite Kundin war sogar so köstlich, dass sie nach dem dritten falschen Versuch die Zahlen in unterschiedlicher Reihenfolge LAUT vor sich hersagte. Sehr geil. Und als die Postbankschalterfrau dann aufs Konto durfte, konnte sie leider nur noch dessen Tod feststellen. Es war nämlich leer und die Frau hat sich völlig umsonst die Karte sperren lassen. Meine Laune besserte sich mit jeder Sekunde <img src='http://www.klebtier.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Tja und irgendwann war ich dann dran, füllte wieder Formulare aus, bezahlte artig und hoffte inständig, dass es wenigstens für dieses Jahr das letzte mal sein würde, dass ich meinen gelb-schwarzen Post(bank)schalterfrauen einen schönen Tag wünschen musste.</p>
<p>Der geneigten Leserschaft wünscht das Klebtier mit ganzem Herzen einen guten Rutsch und einen fantastischen Start in das neue Jahr 2009!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klebtier.de/index.php/pech/die-post/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Autos sind komische Wesen</title>
		<link>http://www.klebtier.de/index.php/pech/autos-sind-komische-wesen/</link>
		<comments>http://www.klebtier.de/index.php/pech/autos-sind-komische-wesen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 22:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klebtier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pech]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klebtier.de/?p=72</guid>
		<description><![CDATA[Das wird mir bestimmt jeder bestätigen, der schon längere Zeit ein und dasselbe Vehikelchen besitzt. Manchmal liegts auch am Besitzer, dass die eine oder andere Macke zu Tage tritt. Glaub ich aber nich, dass das in meinem Fall so ist, wirklich nicht..  
Ich fuhr heut gut gelaunter Dinge und in freudiger Erwartung zu einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wird mir bestimmt jeder bestätigen, der schon längere Zeit ein und dasselbe Vehikelchen besitzt. Manchmal liegts auch am Besitzer, dass die eine oder andere Macke zu Tage tritt. Glaub ich aber nich, dass das in meinem Fall so ist, wirklich nicht.. <img src='http://www.klebtier.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich fuhr heut gut gelaunter Dinge und in freudiger Erwartung zu einem Arztbesuch, das Auto war noch lauwarm von der Mittagsausfahrt, ich wollte an der Ampel anhalten, ratatatatat. Bremse. Super. Fühlte sich so an, als würde mein ABS anspringen, was bei völliger Trockenheit und Plusgraden und überhaupt total ausgeschlossen sein müsste. War aber zum Glück nur bei diesem einen Bremsversuch, Problem scheint sich also von selber erledigt zu haben.</p>
<p>Dass mein Auspuff komische Geräusche macht, ist ja nun weitläufig bekannt. Aber wenn man erstmal weiß, dass der früher oder später irre laut wird, weil man verpennt hat, ihn rechtzeitig auszuwechseln, bildet man sich auch ne Menge Geräusche ein. Also ich denke ja, der wird von Tag zu Tag lauter. Nach meinem Empfinden fällt der morgen ab und ich darf die Einzelteile von irgendner Straße aufsammeln. Aber gut. Das Risiko geh ich ein.</p>
<p>Und denn, gestern, es war schon etwas frisch als ich ins Auto stieg (womit wir bei den gefühlten -20 Grad wären), empfand ich meine Frontscheibe als etwas schmuddelig. Da haben sich die Autobauer ja was bei gedacht, als die diese Spritzanlage einbauten. Man muss sie nur mal benutzen. Tat ich. War keine gute Idee, denn der Rotz ist mir natürlich sofort auf der Scheibe gefroren. Schöne viele Eisblumen, die sich da in einem irren Tempo ihren Weg über die Scheibe bahnen. Macht ja nix, ein bisschen was hab ich ja noch gesehen. Dennoch muss ich sagen, dass mein Bruder sehr schlampig war, als der das Wasser auffüllte. Kein Frostschutz reingetan. Wäre eigentlich eine kleine Rüge wert. Und da der Tank nun voll war und ich daher kein Frostschutz nachkippen konnte, den ich sowieso nicht dagehabt hätte, fuhr ich den lieben langen Tag Wasser spritzend durch die Gegend, um diesen Tank leer zu bekommen. Wird noch ne Weile dauern.</p>
<p>Und dann, das schlimmste überhaupt. Das wichtigste Teil am Fahrzeug überhaupt sponn heut auch rum. Meine geliebte Hupe. Für all die lahmen Wagenschieber und Autotrager vor mir, für die spontanen Spurwechsler, obwohl ich direkt neben denen bin, für die an der Ampel nicht los-Fahrer. Ich hupte wie verrückt, weil ein LKW vor mir das Grünsignal absolut stur ignorierte. Ich ließ die Hupe dann auch wieder los, man will sich ja nicht mit den Menschen anlegen, die einem dem Weg versperren, man will ja nur freundlich darauf hinweisen, dass man nun doch so langsam mal den Gang einwerfen und die Kiste in Bewegung setzen könnte. Also ich ließ die Hupe los. Aber es hupte weiter. Ohne mein Zutun. Ist ja prinzipiell nicht verkehrt, eine selbstdenkende Hupe, aber wenn die meinen Anweisungen nicht gehorcht, ist das schon kurios. Verklemmt hatte sichs, der Knopf zum drücken. Prima. Daraufhin fing ich mir natürlich das Zurückhupen des LKW-Fahrers und einen bösen Blick ein.</p>
<p>Aber wie man sieht, kann ich als Fahrer überhaupt gar nichts für diese Kuriositäten. Aber wie der Herre&#8230;. Und ein bisschen Persönlichkeit steckt ja doch drin, zumindest in meinem Wagen. <img src='http://www.klebtier.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klebtier.de/index.php/pech/autos-sind-komische-wesen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gereizt</title>
		<link>http://www.klebtier.de/index.php/pech/gereizt/</link>
		<comments>http://www.klebtier.de/index.php/pech/gereizt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 18:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klebtier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pech]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klebtier.de/?p=70</guid>
		<description><![CDATA[ist wohl eine nette Umschreibung für meine heutige Grundstimmung. Ich versteh gar nicht warum, ich hab ausgeschlafen, mein Tag verlief eigentlich ohne größere Zwischenfälle, aber dennoch fühlte es sich schon die ganze Zeit so an, als ob man endlich dringend schreiend im Kreis laufen muss. Ich hab mich natürlich beherrscht.
Und weil man an solchen Tagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ist wohl eine nette Umschreibung für meine heutige Grundstimmung. Ich versteh gar nicht warum, ich hab ausgeschlafen, mein Tag verlief eigentlich ohne größere Zwischenfälle, aber dennoch fühlte es sich schon die ganze Zeit so an, als ob man endlich dringend schreiend im Kreis laufen muss. Ich hab mich natürlich beherrscht.</p>
<p>Und weil man an solchen Tagen auch nicht einfach nach der Arbeit nach Hause gehen kann, um sich dort abzureagieren, muss man unbedingt einkaufen fahren. Aber nicht schön shoppen, sondern total nervig Essen kaufen. Das ist das Schlimmste überhaupt. Man denkt, abends um sieben ist nicht mehr so viel los, da hat man eigentlich auch recht damit, aber dafür meinen die Im-Weg-Rumsteher und Einkaufswagen-mitten-vor-einem-Stehenlasser dafür, alle geballt aufzutauchen. Vor allem dann, wenn man es total eilig hat. Man hetzt also gestresst durch den Supermarkt, um es schnell hinter sich zu bringen, und da sind sie. Wie aus dem Nichts tauchen sie vor dir auf, versperren dir den Weg, bummeln gemütlich vor dir hin, und wenn du links zum Überholen ansetzt, entdecken sie natürlich prompt links in dem Regal was toooooootal interessantes. Hat man den ersten hinter sich gelassen, taucht sogleich der zweite auf. Und so geht das, bis man sich zur Kasse vorgewühlt hat.</p>
<p>Dort angekommen erwischt man natürlich mit 100%iger Sicherheit die Kasse mit der absolut langsamsten Kassiererin. Man bewahrt Ruhe und Fassung, zahlt den völlig überhöhten Betrag stillschweigend, schmeißt das Zeug ins Auto und will das Parkhaus (5. Stock) möglichst zügig verlassen. Nichts da, die Wagenschieber haben sich auch in ihr Auto begeben und bummeln jetzt schön in ihrem feinen A6 vor dir her, steigen aus, um ihr Auto um die breiteste Kurve zu tragen, bleiben exakt bis 5m vor der Ampel auf deiner Spur, um sich dann doch noch umzuentscheiden und auf die Nachbarspur zu wechseln. Geschafft. Nichts wie heim.</p>
<p>Und was blüht einem dann? Als armes, kleines, gereiztes Blümchen muss man dann seine 3 gestopften Tüten hochschleppen. 3. Stock, kein Fahrstuhl, klar. Inhalt der Tüten: möglichst viel Zeug mit möglichst viel Gewicht, also z.b. eine geschätzte Tonne Vogelfutter, zwei geschätzte Tonnen Vogelsand, zwei Kilöchen Orangen und so weiter. Nein, der Henkel der Tüte ist zum Glück nicht gerissen. Dafür lauern im Haus noch andere Tücken. Die Eingangstür, die man mit einer halben Hand nie aufbekommt und dafür jedesmal kurz und klein schlagen könnte und das Hauslicht, was exakt immer dann ausgeht, wenn man fast oben ist, aber noch genau die halbe Treppe im Dunkeln vor sich hat.</p>
<p>An solchen Abenden bleibt nur eins, Sekt in den Hals stellen, und davon möglichst viel. Prost.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klebtier.de/index.php/pech/gereizt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vor zwanzig Jahren</title>
		<link>http://www.klebtier.de/index.php/erinnerungen/vor-zwanzig-jahren/</link>
		<comments>http://www.klebtier.de/index.php/erinnerungen/vor-zwanzig-jahren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 19:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klebtier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klebtier.de/?p=66</guid>
		<description><![CDATA[In letzter Zeit passiert es immer häufiger, dass man an Dinge erinnert wird, die in der Kindheit passiert sind, Dinge, mit denen man gespielt hat, Gefühle, die man als Kind in bestimmten Situationen hatte. So zum Beispiel wurde die Erinnerung in mir wachgerüttelt, dass ich noch nie ein richtiges Mädel war (also ich bin schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit passiert es immer häufiger, dass man an Dinge erinnert wird, die in der Kindheit passiert sind, Dinge, mit denen man gespielt hat, Gefühle, die man als Kind in bestimmten Situationen hatte. So zum Beispiel wurde die Erinnerung in mir wachgerüttelt, dass ich noch nie ein richtiges Mädel war (also ich bin schon eins, mit allem was dazugehört, mittlerweile trag ich sogar rosa, aber ich zähl mich eher zu den draufgängerischen und vorlauten Gören als zu den lieben, artigen, mit Puppen spielenden und nett lächelnden Quastenköpfe), noch nie mit Puppen gespielt habe, eher mit diesen lustigen Metallbaukästen, die es früher bei uns gab. Zum Großteil bestand er aus Metallschienen und Schrauben, die man mit etwas Glück zu einem Gebäude oder Fahrzeug zusammenbasteln konnte. Mit etwas Glück oder mit einer entsprechenden Anleitung. Und dann gab es auch noch die Chemiebaukästen, mit den lustigen kleinen Magnetsplittern, die im Glas gefangen waren, und die man mit einem anderen Magneten hin- und herzerren konnte. Nicht zu vergessen sind die Matchbox-Autos. Mein Lieblingsauto war ein blauer Ford Scorpio (damals waren mir die Tücken der Fords noch nicht geläufig) und ich beharrte darauf, dass ich später genau dieses Auto haben werde. &#8220;Nein Kind, bis du Auto fahren kannst, gibt es schon den x-ten Nachfolger&#8221;, meinte die Mutter. Doch das Kind blieb der festen Überzeugung, das es genau dieses Auto kaufen wird.</p>
<p>Als Kind ist man so unerschütterlich in seinen Überzeugungen. Als Kind hat man aber auch den ganzen Tag nichts besseres zu tun, als sich zu überlegen, was man wohl als nächstes anstellen könnte, auf welchem Asphalt man als nächstes Hautfetzen welches Körperteiles vom Hinknallen verteilen kann, welche Poster am besten an der Wand neben dem Bett wirken, wie man es anstellt, dass der eigene Bruder zur Adoption freigegeben wird, weil er wieder unausstehlich ist. Man lebt einfach in den Tag hinein, ohne Gedanken an morgen oder gestern zu verschwenden. Mit jedem Jahr jedoch, dass man älter wird, kommen neue Erfahrungen hinzu, gute und schlechte. Man erfährt, dass bei Ford grundsätzlich der Auspuff abfällt, man erfährt, dass Hinknallen so wehtun kann, dass man es Jahre danach noch zu spüren bekommt, man erfährt, dass die Menschen auf dem Poster einem nichts bieten können, außer einem den ganzen Tag hinterherzusehen und ihren Blick auf einen zu richten, man lernt seinen Bruder zu schätzen, mit all den Macken, die er an den Tag legen kann. Man verändert sich, mit dem Alter und mit den Erfahrungen. Und man beginnt zu vergessen. Bis eines Tages die vergessenen Erinnerungen wieder ins Gedächtnis gerufen werfen und man sich nach der unbeschwerten Zeit zurücksehnt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klebtier.de/index.php/erinnerungen/vor-zwanzig-jahren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

